Künstliche Mineralfasern (KMF) – also Glas- und Steinwolle – sind bis heute die verbreitetsten Dämmstoffe. Ältere Mineralwolle, die in der Regel vor 1996 hergestellt wurde, gilt jedoch als krebsverdächtig, weil ihre Fasern lungengängig und nur schwer abbaubar sind. Beim Ausbau solcher Dämmungen müssen deshalb besondere Schutzmaßnahmen eingehalten werden.
Peters-Abbruch saniert KMF-haltige Dämmungen nach TRGS 521: in Dachgeschossen und Zwischendecken, hinter Verkleidungen, in Lüftungskanälen, an Rohrleitungen und Kesseln sowie in Industrieanlagen. Wir arbeiten staubarm, verpacken die Fasern direkt an der Ausbaustelle und entsorgen sie über zugelassene Anlagen.
Was TRGS 521 vorschreibt
Die Technische Regel für Gefahrstoffe 521 „Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten mit alter Mineralwolle“ regelt, wie Dämmstoffe aus Glas- und Steinwolle ausgebaut werden müssen, die vor dem Inkrafttreten der heutigen Herstellungsvorgaben produziert wurden. Sie schreibt unter anderem staubarme Arbeitsverfahren, persönliche Schutzausrüstung, die Abschottung des Arbeitsbereichs sowie die sofortige Verpackung der Dämmstoffe in geeigneten, gekennzeichneten Säcken oder Big Bags vor. Die Entsorgung erfolgt als gefährlicher Abfall (AVV 17 06 03*).
Wo alte Mineralwolle steckt
- Dachdämmung zwischen und unter den Sparren
- Dämmung in Zwischendecken, Trockenbauwänden und Vorsatzschalen
- Kellerdecken- und Rohrleitungsdämmung
- Dämmung von Lüftungskanälen, Kesseln, Tanks und Industrieanlagen
- Schallschutzeinlagen in Türen, Decken und Akustikelementen
KMF-Sanierung und Asbestsanierung kombiniert
In vielen älteren Gebäuden treten KMF und Asbest gemeinsam auf – beispielsweise Mineralwolle unter einem Asbestzementdach oder in der Nähe asbesthaltiger Rohrisolierungen. Als Fachbetrieb mit Sachkunde nach TRGS 519 und TRGS 521 sanieren wir beide Gefahrstoffe in einem Arbeitsgang und stimmen die Reihenfolge so ab, dass keine Fasern verschleppt werden.
Typische Einsatzbereiche
- Ausbau alter Dachdämmung (Glas- und Steinwolle)
- KMF-Sanierung in Zwischendecken und Trockenbauwänden
- Dämmstoffausbau vor Dachsanierung und Ausbau
- Rohrleitungs- und Kesseldämmung in Heizungsräumen
- Dämmungen an Lüftungsanlagen und Industrieanlagen
- KMF-haltige Akustik- und Schallschutzelemente
- Kellerdeckendämmung
- KMF-Ausbau im Rahmen von Entkernung und Abbruch
So läuft KMF-Sanierung nach TRGS 521 mit uns ab
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1
Einschätzung
Wir prüfen Alter, Zustand und Lage der Dämmung und legen den Sanierungsumfang fest.
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2
Arbeitsbereich einrichten
Abschottung, Beschilderung, Schutzausrüstung, ggf. Lüftung mit Filterung.
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3
Staubarmer Ausbau
Dämmstoffe werden möglichst zerstörungsfrei ausgebaut, befeuchtet und sofort verpackt.
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4
Reinigung
Der Bereich wird mit Industriesaugern der Staubklasse H gereinigt.
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5
Entsorgung mit Nachweis
Verpackte KMF-Abfälle werden zu zugelassenen Deponien transportiert; Sie erhalten die Nachweise.
Warum Peters-Abbruch?
Sachkunde nach TRGS 521
Fachgerechter Ausbau nach den Technischen Regeln.
Kombination mit Asbestsanierung
Beide Gefahrstoffe aus einer Hand, ohne Verschleppung.
Saubere Übergabe
Gereinigte Flächen, bereit für neue Dämmung oder Ausbau.
Rechtssichere Entsorgung
Gekennzeichnete Verpackung, zugelassene Entsorger, vollständige Dokumentation.
Sicherheits- und Fachhinweise
Alte Mineralwolle darf nicht offen gelagert, nicht zusammen mit anderen Abfällen entsorgt und nicht mit dem Hausmüll beseitigt werden. Beim Ausbau müssen Atemschutz, Schutzanzug und staubarme Verfahren eingesetzt werden. Ob eine Mineralwolle als „alt“ im Sinne der TRGS 521 gilt, lässt sich häufig am Einbaudatum oder an fehlenden Kennzeichnungen (z. B. RAL-Gütezeichen) erkennen – im Zweifel behandeln wir den Dämmstoff als gefährlichen Abfall.
Einsatzgebiet
KMF-Sanierung nach TRGS 521 führen wir regional in Trier und Umgebung sowie bei Industrie- und Spezialprojekten deutschlandweit aus. Sprechen Sie uns unabhängig vom Standort an – wir prüfen jedes Projekt individuell.
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