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Entkerntes Gebäude mit freigelegtem Ständerwerk
Schadstoffsanierung · Regional & deutschlandweit

Schadstoffsanierung: PCB, PAK, teerhaltige Baustoffe und weitere Gefahrstoffe

Neben Asbest und KMF sanieren wir weitere Gebäudeschadstoffe: PCB-haltige Fugen und Anstriche, PAK- und teerhaltige Beläge und Dachbahnen, belastete Holzschutzmittel und Betriebsstoffe.

Gebäudeschadstoffe beschränken sich nicht auf Asbest und Mineralwolle. In Bauten der 1950er- bis 1980er-Jahre finden sich häufig PCB-haltige Fugenmassen und Anstriche, teer- und PAK-haltige Parkettkleber, Dachbahnen und Estriche, Holzschutzmittel mit PCP oder Lindan sowie schwermetallhaltige Beschichtungen. Bei Industrieanlagen kommen Betriebsstoffe, Öle und Kontaminationen hinzu.

Peters-Abbruch erkennt und saniert diese Stoffe im Rahmen von Entkernung, Rückbau, Abbruch und Anlagendemontage – regional in Trier und bei Industrieprojekten deutschlandweit. Wir sorgen dafür, dass belastete Materialien getrennt erfasst, korrekt deklariert und über zugelassene Anlagen entsorgt werden.

Typische Gebäudeschadstoffe und wo sie stecken

  • PCB (polychlorierte Biphenyle): dauerelastische Fugenmassen, Anstriche, Kondensatoren älterer Leuchten, Transformatoren und Kabelisolierungen.
  • PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe): teerhaltige Parkett- und Fliesenkleber, Dachpappen und Bitumenbahnen, Teerkork, Gussasphaltestriche.
  • Teerhaltige Dachbahnen: alte Dachpappen mit Teerbindemittel, die als gefährlicher Abfall entsorgt werden müssen.
  • Holzschutzmittel: PCP- und lindanhaltige Anstriche an Dachstühlen, Holzverkleidungen und Fachwerk.
  • Schwermetalle: bleihaltige Anstriche, Bleirohre, cadmium- und chromhaltige Beschichtungen.
  • Betriebsstoffe: Öle, Kühl- und Isolierflüssigkeiten in Anlagen und Transformatoren.

Erkundung vor der Sanierung

Nicht jeder Verdacht bestätigt sich – und nicht jede Belastung erfordert dieselben Maßnahmen. Wir empfehlen deshalb vor größeren Umbau- und Abbruchprojekten eine Schadstofferkundung mit Materialproben. Auf dieser Grundlage legen wir fest, welche Bauteile mit welchen Schutzmaßnahmen ausgebaut, verpackt und entsorgt werden – und welche unbelastet verwertet werden können.

Rückbau und Entsorgung mit Nachweis

Belastete Materialien werden getrennt von unbelasteten Fraktionen ausgebaut, in geeigneten Behältern gesammelt, korrekt nach Abfallverzeichnis deklariert und mit Entsorgungsnachweis bzw. Übernahmeschein über zugelassene Entsorgungsanlagen entsorgt. Sie erhalten die vollständige Dokumentation – wichtig für Bauherren, Käufer, Versicherer und Behörden.

Typische Einsatzbereiche

  • PCB-haltige Fugenmassen in Betonfertigteilbauten
  • PCB-belastete Anstriche und Beschichtungen
  • Teerhaltige Parkett- und Fliesenkleber
  • Teer- und PAK-haltige Dachbahnen und Dachpappen
  • Gussasphalt- und Teerkorkbeläge
  • Holzschutzmittelbelastete Dachstühle und Verkleidungen
  • Bleihaltige Anstriche und Bleirohre
  • Öl- und Betriebsstoffbelastungen in Industrieanlagen

So läuft Schadstoffsanierung (PCB, PAK, Teer & weitere) mit uns ab

  1. 1

    Erkundung und Beprobung

    Verdächtige Materialien werden erfasst und bei Bedarf im Labor untersucht.

  2. 2

    Sanierungskonzept

    Wir legen Schutzmaßnahmen, Ausbaureihenfolge, Verpackung und Entsorgungswege fest.

  3. 3

    Getrennter Ausbau

    Belastete Bauteile werden separat ausgebaut, ohne unbelastete Fraktionen zu kontaminieren.

  4. 4

    Deklaration und Entsorgung

    Abfälle werden korrekt eingestuft und über zugelassene Anlagen entsorgt.

  5. 5

    Dokumentation

    Sie erhalten Entsorgungsnachweise, Übernahmescheine und auf Wunsch eine Fotodokumentation.

Warum Peters-Abbruch?

Erfahrung mit Gebäudeschadstoffen

Wir wissen, wo Belastungen typischerweise stecken – und wie man sie sicher ausbaut.

Sanierung im Gesamtprojekt

Integriert in Entkernung, Abbruch oder Anlagendemontage – ohne zusätzliche Betriebe.

Regional und bundesweit

In Trier und Umgebung ebenso wie bei Industrieprojekten in ganz Deutschland.

Rechtssicherheit

Korrekte Deklaration und vollständige Nachweise für Ihre Unterlagen.

Sicherheits- und Fachhinweise

Der Umgang mit PCB-, PAK- und teerhaltigen Materialien unterliegt der Gefahrstoffverordnung und den einschlägigen Technischen Regeln. Belastete Abfälle sind gefährliche Abfälle im Sinne der Abfallverzeichnis-Verordnung und dürfen nicht mit Bauschutt oder Baustellenmischabfall vermischt werden. Beim Ausbau schützen wir Mitarbeiter und Umgebung durch geeignete Arbeitsverfahren, Schutzausrüstung und Abschottung.

Einsatzgebiet

Schadstoffsanierung (PCB, PAK, Teer & weitere) führen wir regional in Trier und Umgebung sowie bei Industrie- und Spezialprojekten deutschlandweit aus. Sprechen Sie uns unabhängig vom Standort an – wir prüfen jedes Projekt individuell.

Mehr zum Einsatzgebiet
FAQ

Häufige Fragen zu Schadstoffsanierung (PCB, PAK, Teer & weitere)

Welche Schadstoffe außer Asbest gibt es in Gebäuden?

Häufig sind PCB in Fugen und Anstrichen, PAK in teerhaltigen Klebern und Dachbahnen, Holzschutzmittel wie PCP und Lindan, Schwermetalle in Anstrichen sowie alte Mineralwolle. In Industrieanlagen kommen Öle und Betriebsstoffe hinzu.

Wie finde ich heraus, ob mein Gebäude belastet ist?

Baujahr, Bauweise und typische Materialien geben erste Hinweise. Sicherheit bringt eine Schadstofferkundung mit Laborproben. Wir schätzen die Situation vor Ort ein und veranlassen bei Bedarf die Analysen.

Können belastete Materialien mit dem Bauschutt entsorgt werden?

Nein. Belastete Materialien sind gefährliche Abfälle und müssen getrennt erfasst, deklariert und über zugelassene Anlagen entsorgt werden. Eine Vermischung macht den gesamten Abfall zum Sonderabfall und ist unzulässig.

Unverbindlich & kostenlos

Sie planen einen Rückbau, eine Demontage oder Sanierung?

Schildern Sie uns kurz Ihr Vorhaben. Wir melden uns zeitnah, schauen uns Ihr Projekt bei Bedarf vor Ort an und erstellen eine unverbindliche Ersteinschätzung.

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